Bilder und G’schichten 2026

Guter Start für die Eröffnung der Michaelis-Kirchweih 2026

Fotos auf dieser Seite: Jürgen Friedrich

Alle Hände voll zu tun hatte Nicole Jucha, ehemalige Erntedankkönigin, zusammen mit OB Dr. Thomas Jung und Bürgermeister Markus Braun, um die zahlreichen Kirchweihfans bei der Eröffnung mit Freibier aus dem ersten Fass zu versorgen. Die Gäste waren zum Teil weit angereist: Volker Heißmann fragte in seiner Moderation in die Menge und erhielt Rückmeldungen von Besuchern, die den Weg aus Berchtesgaden und Wien (!) auf sich genommen hatten, um die Königin der fränkischen Kirchweihen zu feiern.

Dekan Jörg Sichelstiel von der Kirchengemeinde St. Michael gestaltete wieder den kurzen Augenblick der Andacht zum Kirchweihstart und entzündete eine Kerze für das „Wunder dieser Kirchweih“. Er übergab die Kerze an Volker Heißmann und degradierte diesen mit einem Augezwinkern: „Du bist jetzt der Kerzenhalter“. Den Besuchern gab er mit, alle sollten dankbar sein für das Gemeinschaftsgefühl, das man hier erleben könne.

Am Ende von Sichelstiels Ansprache rief die durstige Menge geschlossen „Amen!“ – auf der Fürther Kirchweih gibt es so manche Momente, die man anderswo kaum erlebt.

Einer langen Tradition entsprechend lieferte der Musikzug Burgfarrnbach den musikalischen Rahmen, und der Heimat- und Volkstrachtenverein Stadeln zeigte drei Volkstänze mit heuer fünf Tanzpaaren.

Auch der Oberbürgermeister betonte seine Dankbarkeit „für viele Dinge, die in Fürth gut laufen“, zum Beispiel die gute Zusammenarbeit innerhalb des Stadtrates, den Zusammenhalt in der Bevölkerung und den unermüdlichen Einsatz der Schausteller. Bei der Gelegenheit erinnerte er an den im vergangenen Jahr verstorbenen „Billigen Jakob“ Georg Huber, der über viele Jahre unverzichtbarer Teil der Kirchweih war. Der OB schaffte den Anstich mit 3 Schlägen und freut sich auch heuer wieder auf eine friedliche, fröhliche und harmonische Kirchweih.

Ein herzlicher Gruß und Applaus ging von allen Akteuren an den Wirtschafts- und Kirchweihreferenten Horst Müller: Zum ersten Mal seit Beginn von dessen Amtszeit musste die Eröffnungsfeier ohne ihn stattfinden, da er eine heftige Erkältung auskuriert.

Die erste Maß übergab der OB an seine Frau Heike, „weil der Ministerpräsident heuer ja nicht da ist“.

Für den Tucher-Geschäftsführer Niels Greve, der aus Schleswig-Holstein stammt, war es heuer die erste Kirchweih-Eröffnung. Er berichtet, dass 350 Hektoliter des Festmärzen eingebraut wurden – das sollte eine Zeit lang reichen. Ein Prosit der Gemütlichkeit!