Bilder und G’schichten 2026
Ehrungen für Schausteller und erstes positives Fazit
Zum traditionellen Frühschoppen mit einer ersten Bilanz der Michaelis-Kirchweih hatte der Bayerische Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller am vorletzten Kirchweihtag in Trixi’s Ochsenzelt eingeladen. Im Mittelpunkt des Treffens standen die Schaustellerinnen und Schausteller, die in diesem Jahr ein rundes Jubiläum auf der Fürther Kirchweih feiern konnten. Als Anerkennung für ihre langjährige Verbundenheit wurden die Jubilare geehrt und mit einem Präsentkorb sowie mit Urkunden ausgezeichnet.
Stadtspitze und Schausteller zogen dabei eine vorläufige Bilanz der Michaelis-Kirchweih 2026 – und die fällt durchweg positiv aus.
Bürgermeister Markus Braun spricht von „wachsenden Herausforderungen“, der die Fürther Kirchweih aber gewachsen sei: „Gerade in schwierigen Zeiten ist das Beste, was einem passieren kann, so ein wunderbares Fest inmitten der Stadt“.
Stefan Wentzl, Vorsitzender der Bezirksstelle Fürth im Bayerischen Landesverband der Marktkaufleute und Schausteller, erwartet heuer zwar keine Superlativen in punkto Besucherzahlen – ist aber insgesamt mit dem Verlauf und den Ergebnissen der Kirchweih 2026 hoch zufrieden. „Vor allem die Kombination aus spätsommerlichem Wetter und einem Feiertag hat den Kirchweih-Auftakt rekordverdächtig gemacht“, so Wentzl. „Aber auch der Mittwoch war einer der umsatzstärksten Tage, und selbst bei wechselhaftem Wetter war die Kirchweih noch gut besucht“.
Wentzl betont die hervorragende Zusammenarbeit nicht nur mit den Verantwortlichen der Stadt, sondern auch mit den Sicherheitskräften und – durchaus nicht selbstverständlich – der beiden großen Schaustellerverbände untereinander. Auch Hannes Grauberger, Vorsitzender der Fürther Sektion des Süddeutschen Schaustellerverbandes, äußert sich lobend: „So eine enge und erfolgreiche Kooperation ist hier einmalig“.
Grüße von dem noch immer erkälteten Wirtschaftsreferenten Horst Müller, ohne den dieser Stammtisch sonst noch nie stattgefunden hatte, übermittelte Thomas Oberndorfer. Der stellvertretende Amtsleiter des Fürther Marktamtes berichtete, dass die heuer erstmals eingesetzten Videokameras auf dem Kirchweihgelände sich als „sehr hilfreich“ zur Beobachtung von Besucherströmen erwiesen hätten. Eine Speicherung der Videos habe bisher nicht stattgefunden.
Insgesamt sei die Sicherheit der Veranstaltung „ein wichtiges Dauerthema“. An die Straßensperren habe sich die Öffentlichkeit inzwischen gewöhnt, eine Erweiterung der Vorrichtungen sei nicht geplant. Auch die Wertstofftrennung, so Oberndorfer, klappe gut.
Alle Beteiligten betonen, ein Kirchweihbesuch solle für Menschen aller Altersgruppen erschwinglich sein und dürfe auch in Zukunft „kein Luxus werden“. Dies sei nur bei „bezahlbaren Rahmenbedingungen“ für die Schausteller möglich. Man habe auch in den letzten Jahren für recht stabile Preise der Fahrtickets und Getränke sorgen können.
Stefan Wentzl betonte, die Vielfalt der Kirchweih stehe auf drei Säulen: Schaustellerbetriebe mit Fahrgeschäften für Groß und Klein, Gastronomie und Markthändler. Die Anzahl der Beschicker sei weitgehend konstant und die Vielfalt verleihe der Fürther Kirchweih eine „Strahlkraft weit über die Stadt hinaus“. Gerade der Marktbereich in der Moststraße sei „unverzichtbar“; hier wünscht sich Wentzl allerdings ein „attraktiveres Beleuchtungskonzept“, damit diese Stände auch in den Abendstunden noch besser besucht werden.
Für ihren langjährigen Einsatz auf der Michaelis-Kirchweih wurden schließlich folgende Schaustellerinnen und Schausteller geehrt:
Ralf Haas – 40 Jahre
Horst Dobler – 40 Jahre
Tanja Alt – 30 Jahre
Patricia Störzer-Zenkel – 30 Jahre
Lydia Störzer – 30 Jahre
Christian Dobler – 20 Jahre
Siegmund Heimerl – 20 Jahre











