Bilder und G’schichten 2026
Ein Prosit auf die Kärwa: Das Festmärzen ist angerichtet
Fotos auf dieser Seite: Jürgen Friedrich
Was wäre die Fürther Kärwa ohne ihr Festbier? Bei Tucher wurde auch heuer wieder eigens für die fünfte Jahreszeit das „Grüner Kärwa Festmärzen“ eingebraut, wie immer in limitierter Menge. Ausgeschenkt wird es ab dem Eröffnungstag: Wenn Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung am 3. Oktober um 11 Uhr Bayerns größte Straßenkirchweih offiziell eröffnet, darf das kräftige Märzen in die Krüge fließen.
Ein erster Testlauf stand bereits am Abend des 28. September auf dem Programm. Im Grüner Brauhaus verkosteten zahlreiche Gäste aus Politik und Wirtschaft den neuen Jahrgang – stilecht begleitet von fränkischen Schmankerln. Die Stimmung: bestens.
Das Festbier ist laut Braumeister Bernhard Wagemann besonders süffig und würzig im Geschmack und soll für echte Genussmomente sorgen. Seinen Namen trägt das Märzen nicht von ungefähr. Die Tradition reicht in eine Zeit zurück, in der es noch keine modernen Kühlanlagen gab. Im März wurde daher ein stärkeres Bier gebraut, das sich dank seines höheren Alkoholgehalts auch über die wärmeren Monate hinweg lagern ließ.
Auch die aktuelle Kärwa-Edition ist durchaus kräftig geraten. Entsprechend lautet die Empfehlung aus dem Brauhaus: „mit Bedacht“ genießen.
Wer das Festmärzen probieren möchte, hat auf der Michaelis-Kirchweih reichlich Gelegenheit dazu: Bei acht Festwirten und in drei Gaststätten wird es ausgeschenkt. Und wer lieber beim klassischen Bier bleibt, findet an zwölf Ausschankstellen auf der Kirchweih das Grüner Vollbier Hell.



