„Einzigartige Sympathieveranstaltung“ - Fürther Kirchweih auch 2015 erfolgreich

Die Fürther Kirchweih bleibt die einzigartige Sympathieveranstaltung in Franken. Auch 2015. So bilanziert der Süddeutsche Schaustellerverband - neben dem "Verband der Marktkaufleute und Schausteller" die andere große Organisation der Gewerbetreibenden auf den Volksfesten. „Wir haben – erneut – eine bärenstarke Kärwa erlebt“, meint Helmut Dölle, Vorsitzender der Sektion Fürth. „Ob Eröffnung, Kärwa-Gwerch oder Bauernsonntag: Wir machen auf und Franken macht sich auf den Weg. So muss und darf es sein.“

Gerade die erste Woche habe gezeigt, was bei gutem Wetter machbar ist. In diesem Jahr habe allein das durchwachsene Wetter weitere Besucherströme verhindert, so Dölle.

Er sieht die „nationale Bedeutung“ der Kirchweih als weiter gestärkt an. „Die Michaeliskirchweih soll ja als sogenanntes "immaterielles Kulturerbe" in die Weltkulturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen werden. Wir haben persönlich die 'Prüfer' unter der Woche begleitet. Offensichtlich gefällt den Gutachtern, die auf Einladung der Stadt das Fest in Augenschein nahmen, diese besondere Mischung und die Anteilnahme der Bevölkerung sehr gut."

Dölle betont zum Abschluss der Kirchweih den „guten Draht“ zu den Betreibern der Neuen Mitte: "Wir waren und sind vom Aufbau der Veranstaltung an bis heute in gutem Kontakt, sicherlich muss an einzelnen Parametern (u.a. Parkhausnutzung während der Kärwa) noch gefeilt werden, wir sind allerdings auf gutem Wege, auch da – für alle – eine praktikable Lösung zu finden."

Herzensangelegenheit für den Schausteller-Boss auch: „dass unser Georg „Schorsch“ Huber bald wieder auf die Beine kommt, der „Billige Jakob“ darf auch 2016 nur von seinem Original betrieben werden.“ Besonders erfreulich für den Vorsitzenden: die positive Rückmeldung der Polizei zum Abschluss der Veranstaltung.

Polizei meldet „ausgesprochen friedliches Fest“

Eine Handvoll Belehrungen und Platzverweise hätte es gegeben, nur vereinzelt Taschendiebstähle, praktisch keine Gewaltdelikte – lediglich eine Schlägerei sei registriert worden, heißt es von der Pressestelle der Polizei. "Höhepunkt“ sei der Kirchweihsonntag gewesen, mit 63 abgeschleppten Fahrzeugen. Auch da - Helmut Dölle schmunzelt - ist sich „ist Besserung zu erwarten.“