Kirchweih im Mini-Format: Modellbau-Ausstellung eröffnet

So wie die „große Kirchweih“ vergangenen Samstag eröffnete Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung heute auch die „kleine Kirchweih“ im Untergeschoss des Wöhrl-Hauses. Dieses Mal zwar ohne Anstich - dafür aber mit viel Lob für die Modellbauer der Miniatur-Kirchweih, die Großartiges geleistet hätten und die Kirchweih damit bereicherten. Man sehe hier sehr viele Liebe zum Detail und Perspektiven, die man „oben“ nur erahnen könne, so Dr. Jung. Mit dem Glitzern, der Detailliebe und der Vielfalt werde hier das Flair, das eine Kirchweih haben kann, besonders deutlich. Passend zur Königin der Kirchweihen sei hier etwas von königlicher Qualität aufgebaut worden, das seinesgleichen suche.

Dass diese Qualität auch ihren Preis hat, weiß Thorsten Rodriquez, einer von insgesamt zehn Ausstellern und Organisator der Miniatur-Kirchweih. Man habe sechs Monate intensiver Arbeit, viele schlaflose Nächte und eine Menge überwundene Hürden hinter sich. Den Modellbauern sei es wichtig gewesen, ein Teil der einzigartigen Michaelis-Kirchweih zu sein und so habe man sich bemüht, möglichst viele Details und Vielfalt bieten zu können.

Als Fürther und als Fan der Michaelis-Kirchweih sollte man sich die kleine Rummelwelt nicht entgehen lassen. Der Eintritt ist frei! Hier werden nicht nur zusammengeklebte Teile ausgestellt, sondern aufwendig konstruierte Anlagen mit kleinen Motoren, die Gondeln und Karussells bewegen, sowie mit abertausenden Lichtern, die die „kleine Kirchweih“ erstrahlen lassen. In den Maßstäben von 1:160 bis 1:14,5 ist alles dabei. 

Wer den Modellbauern, die durch harte Arbeit und viel Geduld einen bedeutenden Beitrag zur Michaelis-Kirchweih geleistet haben, eine Freude machen will, schaut zwischen Freitag, 6. Oktober und Sonntag, 8. Oktober auch auf die „kleine Kirchweih“ im Untergeschoss von Wöhrl. Öffnungszeiten sind von 9:30 Uhr bis 22.00 Uhr (am Sonntag bis 21:30 Uhr).

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